Hedophilie
May 20, 2013
Vier Tage Wald, Techno und eure Yolo-Tattoos, die in der Sonne glänzen: Am 30. Mai beginnt der diesjährige Weltkongress der Hedonistischen Internationale und ich hab mal wieder einen Beitrag am Start. Der ist ein bisschen so wie das Drogenquiz letzten Monat, aber auch mit Fragen zu weiteren Hedonistenthemen wie beispielsweise Sex oder … Steuererklärung. Zu Gewinnen gibt’s Schweinkram und wenn ihr zum Kongress wollt, solltet ihr euch mit dem Ticketkauf beeilen, denn das geht nur bis übermorgen.
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Macht euch frei!
May 10, 2013
Endlich der eigene Chef! BY-NC: Neil Hester
Zwei Tage vor der re:publica fragte mich ein Bettler an der U-Bahn nach Arbeit. Auf der Veranstaltung selbst habe ich ihn gar nicht wiedergesehen aber man übersieht ja leicht mal jemanden bei 5000 Teilnehmern. An Arbeitswillen jedenfalls mangelte es nicht – die Konferenz, die ich für ein Projekttutorium auf der Suche nach Internetkultur besuchte, ist quasi eine Verkaufsmesse für kleine geile Einzelkämpfer.
Mein persönliches Highlight war Wolf Lotter von der brand eins, der endlich richtigen Kapitalismus machen will. Seine viertelstündige neoliberale Kampfrede passt gut ins Gesamtbild der re:publica: Als Gegner macht Lotter Politiker, Beamte und Manager aus, die für den bösen, nämlich den Mitläuferkapitalismus, verantwortlich sind. Die Zivilgesellschaft soll sich frei machen von Denen Da Oben, stattdessen sollen alle ihre eigenen Chefs werden.
Lotter war auch gar nicht der einzige mit einer solchen Forderung nach Chefs, die man dann auch noch selbst sein soll. Unter den Sponsoren mit Messeständen fand sich passenderweise 99 designs, eine Jobbörse für Designer, bei der alle Bewerber erstmal ihre Arbeit beim Auftraggeber abliefern und einer am Ende sogar mit Bezahlung belohnt wird.
Andere zeitgenössische Arten an Geld zu kommen, sind umfassende Jobsuch-Kampagnen für einen selbst oder halt Crowdfunding, in dem das Einkaufengehen mit dem guten Aussehen dystopisch wahr geworden ist, wie Diedrich Diedrichsen bemerkte. Endlich der eigene PR-Agent!
Die passende Satire hatte die re:publica auch gleich im Programm: Friedrich von Borries begegnet der Unmöglichkeit des Wohnens, indem er die oberen Zehntausend auf goldene Sessel hocken will, um die Revolution zu finanzieren. Oder so ähnlich. Genau verstanden hab ich das auch nicht.
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Comics aus dem beschädigten Leben
April 20, 2013
Rechtzeitig zur Comicinvasion (Morgen! Sonntag! Pflichtbesuch!) haben wir endlich mal wieder einen neuen Minicomicband fertiggestellt und dieses Mal sogar für einen thematischen roten Faden gesorgt: Weil uns immer nur Marx zu langweilig ist, haben uns mal über Adorno hergemacht und genau gezeichnet, wie der diese ganzen coolen Sprüche wirklich gemeint hat. Alle eure Lieblingszitate. In drei Panels.
Und um 16 Uhr gibt es wieder unser inkommensurables Comic-Quiz (fb link). Wer schießt schneller als sein Schatten, was muss Popeye essen, um stark zu werden und als welches Tier verkleidet sich Batman? Fragen wie diese – und noch viel schwerere!
Edit: Weil die Comicinvasion ihre harten Fakten in Grafiken versteckt und einige erlehmänner das nicht lesen können, hier nochmal zum mitschreiben: 21. April 2013, 12-22 Uhr, Urban Spree, Revaler Straße 99.
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April Termine: Zucker, Drogen, Porn
April 3, 2013
Auch im April werde ich wieder ab und zu das Haus verlassen – nämlich genau viermal. Los gehts bereits dieses Wochenende, am 6. April mit einer geheimen Geheimvernissage bei Madame Zucker (fb-Link). Mit Glasmalerei, Drucken und Zeichenwettbewerb:
Am Samstag, den 13. verraten wir euch ab 20 Uhr ein Geheimnis: Entgegen landläufiger Meinungen ist Alkohol gar nicht die Lösung sämtlicher Probleme. Es gibt nämlich auch noch andere Drogen! Aufgrund dieser schockierenden Einsicht, wollen wir im Baiz-Quiz euer hoffentlich umfangreiches Wissen zu den verschiedensten psychoaktiven Substanzen und ihren kulturellen Einflüssen überprüfen. Zu Gewinnen gibt es – wie immer – Drogen (Also Schaumwein).
Am Sonntag, den 21. April findet zum zweiten Mal die Comic Invasion statt, das Berliner Comicfestival. Dort haben wir wieder ein Comic-Quiz am Start. ABSOLUTER Höhepunkt des diesjährigen Programms ist aber natürlich die Porno-Ausstellung, zu der ich auch zu sehen bin. Wer noch schöne blutige Beiträge dafür hat, bitte melden!
Am Dienstag, den 30. April veranstalten wir das jährliche Tucholskystraßen-Tanz-in-den-Mai-Hoffest-mit-irgendwie-Comicbezug-aber-das-ist-alles-noch-nicht-genau-geplant. Genauere Infos beizeiten beirenaten.
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März Termine: Chix & Anon
March 12, 2013
Irgendwie hab ich es trotz Winterschlaf geschafft, diesen Monat zu zwei wirklich sehenswerten Gruppenausstellungen beizutragen.
Ganz besonders freue ich mich auf die – soweit ich weiß erste? – Vernissage der Chicks on Comics am Donnerstag, den 14. in der alphanova Galerie. Die 9 Zeichnerinnen führen in ihrem gemeinsamen Webcomic seit Jahren Gespräche in Comicform. Für die erste große Ausstellung der Ergebnisse, haben sie unter anderem mich als Gast eingeladen, etwas über den Frühling zu zeichnen.
Und am Samstag, den 23. findet zum etwa tausendsten Mal Anonymous Drawings statt. Dort bin ich, werhättedasgedacht, anonym vertreten. Das heißt, wenn ihr wissen wollt, welche Bilder von mir sind, müsst ihr sie erst kaufen, denn die Namen stehen darunter an der Wand. Und ich verspreche, dass ihr tatsächlich überrascht sein werdet …
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plomtoffeln
January 28, 2013
Letzte Woche hat sich plomlompom von mspro seinen Herd zeigen lassen. Weil er das neu entdeckte Möbelstück ein zweites Mal benutzen wollte, haben wir Kartoffeln gekocht, auf drei verschiedene Arten: mit Schale, ohne Schale, in der Mikrowelle. Am Ende war unsere Internet-Verbindung so schlecht, dass ich fast 2 Tage zum Hochladen brauchte. Beim nächsten Mal machen wir Mandeln.
(danke erlehmann, fürs Hosten und Krams)
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Auf dem Scherbenhaufen
January 15, 2013
Kreative Zweitverwertung
Mein Kleiderschrank ist ein alter Vogelkäfig. Darin wohnen meine zahmen Höschen. Es ist manchmal ein bisschen unpraktisch, die Kleidung durch das enge Vogeltürchen herausfischen zu müssen aber der Käfig erfüllt seine Hauptaufgabe Stauraum zu bieten, sieht nett aus und war außerdem umsonst weil er als Müll auf der Straße rumlag.
Das ist das beste an Müll: Er ist überall und umsonst. Und so bietet es sich an, Zweitnutzen für nicht mehr benötigtes zu finden. Pinnwände aus Flaschenkorken, Aufbewahrungsbehälter aus leeren Konservendosen. Und aus alten Autoreifen werden Schaukeln auf Spielplätzen. Auch Datenmüll wie unerwünschte Emails wird genutzt: Nicolas Mahler veröffentlichte Illustrationen von Werbemails und nutz so deren bereits vorhandene unfreiwillige Komik, Henning Wagenbreth tat ähnliches mit Betrugsmails.
Vilém Flusser beschreibt diese Art der Müll-Nutzung am Beispiel von Flaschen: „Was nun jene leere Flaschen betrifft, welche aufgehoben wurden, um für Zwecke verwendet zu werden, welche von ihrem Erzeugern nicht beabsichtigt waren, zum Beispiel als Kerzenständer, Blumentöpfe oder Aschenbecher, so sind solche Flaschen Zeugen einer menschlichen Fähigkeit, welche verdient, geradezu die menschliche genannt zu werden. Der Fähigkeit nämlich, von den Dingen Abstand zu nehmen und sie von vorher nicht eingenommenen Standpunkten aus zu sehen.“ Mit phänomenologischer Anstrengung könnten wir von dem unsichtbaren Imperativ, wie Dinge gehandhabt werden sollen, absehen. Müll ist, was wir draus machen.
Abfall zu Pflugscharen
Seit einigen Jahren wird vermehrt der Begriff Upcycling für eine eine Reihe von Design- und Kunsthandwerksprodukten verwendet, die ebenfalls unter Überwindung des unsichtbaren Imperativs aus Müll produziert werden, beispielsweise Handtaschen aus alten Milchtüten oder Spielzeug aus Plastiklöffeln.
Oft findet man einen gewissen Nachhaltigkeitsanspruch im Upcycling-Trend, eine Art Abfall zu Pflugscharen. So schon in der frühesten nachweisbaren Erwähnung des Begriffs Upcycling in einer Ausgabe der Zeitschrift Salvo. Darin kritisiert der abfallnutzende Inneneinrichter Reiner Pilz Recycling-Gesetzgebungen als Downcycling: “They smash bricks, they smash everything. What we need is upcycling where old products are given more value not less.” Das Upcycling Blog ergänzt: „Damit steht Upcycling für Müllvermeidung, da Abfallmaterialien für die Schaffung neuer Produkte verwendet werden.“ Dies wirft Frage auf, was der Müll ist, der dort vermieden werden soll. Müll ist, woraus man Taschen näht.
Vermeintliche Vermeidung
Auf ihrer anderen Website werten die Autoren des Upcycling Blogs eine Umfrage vom September 2012 aus, der zufolge 62,6% die Einzigartigkeit von Upcycling Produkten (Unikate, Kleinst-Serien) als wesentliches Kriterium für ihre Kaufentscheidungen sehen. Eine Veränderung der Massenproduktion ist hier also nicht vorgesehen. Flusser schreibt, angesichts der „sich aufhäufenden Flaschenscherben“ sei dieser Standpunkt „heute nur noch schwer zu vertreten.” Flaschen umzuformen hieße „die Scherben vergessen zu wollen, die aber nicht mehr erlauben vergessen zu werden.”
78,4% der Befragten sehen Upcycling als Trend und 66% als profitables Business. Da die Rohdaten der Studie nicht vorliegen, muss ihre Aussagekraft bezweifelt werden. Einem Anspruch von Nachhaltigkeit würden derartige Aussagen aber widersprechen. Die geplante Obsoleszenz der Trendprodukte ist, dass sie als kurzlebige Statussymbole sehr schnell ihren zukünftigen Status als Müll einnehmen.
Interessant ist auf dieser Seite übrigens auch ein der brand eins entnommenes Zitat Margaretha Runksmeiers, in Russland oder China könne inhaltsleerer Markenfetisch funktionieren, aber doch nicht bei uns aufgeklärtem Publikum. Müll ist, was der Russe und der Chinese machen?
Kreative Zweckentfremdung
Die von Flusser ausgemachte menschliche Fähigkeit, die Gebrauchswerte von Objekten umzudeuten, erfordert jedoch keinen Müll sondern nur einen kreativen Umgang mit der Umwelt. Kreative Zweckentfremdung muss nicht bei kreativer Zweitverwertung halt machen. Ein Feuerzeug hat den vorgesehenen Zweck Feuer zu machen, dient aber auch, oder einigen Menschen sogar primär, als Flaschenöffner. Schon etwas unüblicher ist die Verwendung des selben Gegenstandes als Schweißgerät für löchrig gewordene Plastiktüten.
Dass für augenscheinlichen Müll Menschen sogar Geld bezahlen, ist beispielsweise in der Vorweihnachtszeit evident. Und was allgemein als Müll angesehenes kann für manche eine Ressource sein. Wenn ich auf der Straße einem Sperrmüllhaufen begegne, begrüße ich ihn freudig mit dem Schlachtruf „Free stuff!“
Ein Fehler wäre nur, dies gleich als Lösungsansatz für das Müllproblem von Industrienationen zu glorifizieren. Müll ist das, was übrig bleibt.
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totally progressive art stuff!
December 8, 2012
this month i’m participating in two art things that make me look like a weirdo luddite that longs to work at an assembly line: at haus schwarzenberg you can have me do this:
fridays, saturdays and sundays between 5 and 8 pm local comic artists get cramped in a photo booth and draw portraits for 10 € a strip. i’ll be there on the 15th, the 21st and TODAY!
and at sameheads i’m gonna do this:
10 artists are drawing for 500 consecutive minutes on 500 sheets of paper until they either collapse or get incredibly wasted at the exhibition opening starting at 9pm on friday the 14th. for the second time.
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hipster package
November 3, 2012
anlässlich unserer jährlichen hipster-parade schreibe ich vorerst mal wieder auf deutsch weil es so schön unpassend ist. eine freundin zeigte mir nämlich pralinenpackungen auf denen in doodly hand-gemacht font “hello i just wanna say thank you” steht und bezeichnet das als “jovial-english-friendly-gentrifizierungs-kultur” (aldi hingegen verkauft derweil “herkunfts-schokolade” weil die normale schokolade sich nämlich aus dem nirgendwo materialisiert hat).
bei diesem zinefest jedenfalls findet ihr mich, wie immer, am 0000-tisch und am renate-tisch. immer in heft-form, manchmal auch persönlich. dann gebe ich noch samstag ab 16.30 einen workshop über toten baum, der vielleicht auch raum für gespräche über den häufigen blog-vergleich bietet. und sonntag ab 13 uhr bringen stefen und ich allen die es wissen möchten bei, wie man endlich NICHT zeichnet.
gema-freie musik auf kassette oder cd wird gerne an der bar entgegengenommen.
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prepared statement
November 1, 2012
heute stand ich an der u-bahn, wollte zur uni aber dann habe ich gemerkt dass das eine ganz dumme idee ist. also bin ich wieder nachhause gegangen und habe zwei stunden lang geheult.
grund war mein erhöhter stress-pegel, so kurz vor dem zinefest (achja, nebenbei: dieses wochenende ist das). uni, arbeit und zinefest-orga waren mir einen moment lang zu viel. gelernt mir rechtzeitig auszeiten zu nehmen, habe ich vor vier semestern als ich so gestresst war, dass ich jeden donnerstag (schlümmster tag) aus frust und erschöpfung in der tram nachhause geweint habe. das möchte ich nie wieder und deshalb musste die uni heute ohne mich klarkommen.
soweit, so gesund. leider war damit meine vernunftskapazität in der akuten stresssituation aber auch schon erschöpft. die nächsten zwei stunden habe ich unter anderem meine mitbewohner angekackt und einem meiner partner vorgeworfen, er würde mich “nicht verstehen”.
alles kann mich in solchen momenten extrem unter druck setzen, wie bspw. einen anruf tätigen zu müssen oder meine unzufriedenheit mit mir, weil ich aus versehen diesen text auf deutsch angefangen habe. das ist keine entschuldigung für mein bescheuertes verhalten aber jetzt habe ich es wenigstens erklärt und kann euch beim nächsten mal einfach den link schicken. denn reden kann ich dann bestimmt nicht.
wie ich längerfristig mit stress umgehen kann, ist ne andere frage. mein erster design-job war übrigens für leute die zeitmanagement seminare gemacht haben. da wollte ich dann auch gerne mal hin aber hatte nie die zeit. das projekt ist dann gescheitert weil die professionellen zeitmanager es verpeilt haben. irony overdose.
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morning punch
October 13, 2012
good morning. so you just got up, still half asleep and your stove looks like this. let’s make some coffee punch first and worry about the cleaning later! step one: make coffee. make it your prefered usual way. instant coffee works as well. in fact it’s even quicker as it dissolves in cold water and you can skip the cooling period.
remove one third of the coffee and add gelatine while stirring. put the other two thirds somewhere cold. like the fridge or norway.
let the gelatined part cool down as well until it solidifies. have your assistant hold the pot upside down to see if it’s contents are solid enough.
now scramble the jelly and throw the pieces in the cold coffee. arrange with milk ice cubes and sugar if desired.
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there’s a hole in my money
September 29, 2012
it can happen to anyone of us – you sit at home, a bit bored, count your cash, play with scissors, slip and suddenly there’s a big circle-shaped hole in one of your bills*. what do you do now? here’s what; you get a pin-back button machine and make a money badge!
* deliberately destroying money is of course totally illegal, so nobody would ever do this on purpose.
neat, right? but is it worth ten euros? it doesn’t have to be! if more than 50 percent of the bill are still undamaged you can usually return it to your bank in exchange for a new one. and by “usually” i mean that consumer banks are not obliged to exchange it but they usually do it anyway. ironically that makes money basically free crafting paper.
broken bill:
fixed it!
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KottiDuell
July 28, 2012
ausstellungs-double-feature am 3.august ab 20 uhr: ich solo im multilayerladen und ich mit renate im kotti-shop. doch fürchtet euch nicht; ihr müsst euch nicht entscheiden denn ein shuttle-service wird eingerichtet. distanzen können überwunden werden. undgefähr so:
zu sehen gibts comics der 21.renate im kottishop von vielen tollen künstlern. und mir. die geschichten drehen sich sämtlichst ums unkomplizierte feel-good-thema DER SINN DES LEBENS.
im multilayerteil des duells befindet sich neue glasmalerei.
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suckage
June 21, 2012
22. Juni 2012 @ Studio Baustelle
“Yesterday SUCKED and Tomorrow ain’t looking good either”
Neue Werke von
Caro Wedekind
Gianpaolo Alexander
Tommy Grov
Vernissage Freitag 22. Juni, 19h
Öffnungszeiten:
So 14 – 19h
Di 19 – 22h
Comments (0) | Tags: art, berlin, exhibition
spin the wheel
June 11, 2012
games time at sameheads! rixtopia opens it’s doors next weekend during 48hours neukölln and invites you to play and gamble. fun and games and art as prizes! the really daring may take a spin at mine and erlehmann’s booth: spin our wheel and receive fancy rewards … or terrifying punishments. there’s gonna be more at stake than you think.
FRIDAY JUNE 15TH 19h – 01h
SATURDAY JUNE 16TH 14h – 01h
Comments (1) | Tags: art, berlin, events, exhibition, game
fucking magnets …
April 24, 2012
… how do they work? well, let’s find out by asking the people who’ll prob’ly know best; artists! the fabulous sameheads’ art department had another awsome idea for a group exhibition which i will be joining: pseudo science (the entry has no unique id so you might have to scroll down a little). it’s basically a collection of bullshit scientific hypotheses proven by artistic methods. or something alike.
i will be presenting a powerful magnifying device. no magnets tho, sorry. the opening starts friday at 8.
the ubernext day holds another exhibition of mine: glass invaders!
they await you at the comic invasion, a one day comic festival with book tables, live drawing, laser graffiti and nulltausendnull’s renowned comic quiz – this time in game show mode!
but wait, there’s more! the following day (in case you got confused, we’re talking about monday now) the traditional tucholskystrasse yard party takes place, organized by the renate comics team. among other things i crafted this beauty for it:
Comments (0) | Tags: art, berlin, comic, events, exhibition, science, sculpture, zines
face frame
March 15, 2012
fracefamefacefameframeface. although my name(s) seem to be missing in the advertising materials, i will be participating in the unpronounceable ff exhibition at sameheads. opening is this friday.
fracefamefacefameframefacefracefamefacefameframefacefracefamefacefameframefacefrace
Comments (0) | Tags: art, berlin, events, exhibition
comic event guide
March 12, 2012
last weekend at our comic pub quiz i had the idea to launch a berlin comic event guide. we got a vivid scene and a bunch of exhibitions each week. and then there’s the bigger events, with the comic invasion (fb link) coming up, a next zinefest and what have you.
as y’all probably well aware of, i am already too negligent of this very, and other blogs. so let’s face it: it is highly unlikely that i launch and maintain that sort of thing by myself. i hereby consider the idea tossed around, though. mail and/or comment if you’re interested.
































































